FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen e.V.

Einfach abgezockter beim 5:1 Auswärtssieg in Sperenberg

Jörg Mehlow, 03.09.2018

Einen am Ende ungefährdeten 5:1 Auswärtssieg errang unsere Mannschaft beim ersten Kreisoberliga-Auswärtsspiel beim KSV Sperenberg. Im ersten Abschnitt tat sich die Elf von Wolfgang Juhrsch noch schwer, man hatte zu viele Ballverluste und Ungenauigkeiten im Spiel und so lud man den Gegener auch zu Chancen ein. Doch der Reihe nach. Gleich mit den ersten beiden Chancen erzielte die Eintracht auch zwei Tore. Einen hohen Diagonalpass, den die Gastgeber-Hintermannschaft nicht klären konnte, nahm Stürmer Felix Heinecke an und verwandelte unhaltbar aus der Drehung aus 14 Metern (11.). Nach einem abgewehrten Eintracht-Angriff erkämpfte der erste Torschütze des Spiels, Felix Heinecke, das Leder und seine gut getimte Flanke verwandelte Daniel Kemnitz per druckvollen Kopfball zum 2:0 für die KW-er Gäste. Irgendwie gaben aber der Juhrsch-Elf diese beiden Tore keine Sicherheit und der Gastgeber kam auch zu ein paar Chancen und hätte durchaus den Anschllußtreffer erzielen können. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte dann Daniel Kemnitz die Vorentschieidung auf dem Fuß, als er von Felix Heinecke gekonnt freigespielt wurde, aber aus 12 Metern freistehend vor dem herauslaufenden Sperenberger-Keeper knapp das Gehäuse verfehlte. In der zweiten Hälfte bot sich dann das gleiche Bild, mit Chancen auf beiden Seiten und der Abgezockheit der KW-er Elf. in der 55. Minute krönte dann die Einracht ihren bestausgespielten Angriff des Spieles auch mit einem Treffer. Nach Seitendurchbruch von Daniel Krafzik erlief Daniel Kemnitz die Flanke und seinen überlegten Querpaß schoss Mittelfeld-Stratege Tom Neumann unhaltbar in den rechten Dreiangel. Nach einem langen Einwurf, den Keeper Marc Ludewig nicht entscheident klären konnte, erzielte Sperenbergs Torjäger Stefan Roch den 1:3 Anschlusstreffer (72.). Doch schon zwei Minuten später gab es Handelfmeter für die Eintracht. Den verwandelte der noch immer nicht von einer Verletzung genesene Marc Ludewig, der den privat verhinderten Stammkeeper Steve Bonkowski hervorragend vertrat. Im Anschluss hatte man dann riesige Kontermöglichkeiten um das Ergebnis noch höher zu gestalten. So scheiterte Felix Heinecke nach einem schönen Sololauf aus Nahdistanz am Keeper und ein Tor von Patrick Nyalla wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht gegeben. So war es Tarik Tafere vorbehalten in der Nachspielzeit den letzten Treffer zum 5:1 für Eintracht zu erzielen. Und das gelang dem Ex-Wernsdorfer als Einwechsler wie schon im vorherigen Match wieder für die Königs Wusterhausener Farben. Am Ende war Wolfgang Juhrsch hoch zufrieden mit dem Ergebnis: "Wir haben uns gegenüber dem Spiel gegen Schulzendorf gesteigert und diesmal viel mehr Torgefahr entwickelt. Man sieht an  den fünf Toren von fünf Spielern, das wir torgefährlich aus allen Mannschaftsteilen sein können und auch müssen. Nun steht das Pokalheimspiel gegen Dahlewitz an, die auch zu den Spitzenteams der Liga zählen, und dann bereiten wir uns gewissenhaft auf das Ligaheimspiel gegen Waßmannsdorf vor, um weiter in der Erfolgsspur zu bleiben."

Eintracht: M.Ludewig, Beutke, Nyalla, Lingor, Kunze (68. Dürrhauser), Schenker, Neumann, Krafzik, Felix (46. Albrecht), Heinecke, Kemnitz (77. Tafere)

Tore: 0:1 Heinecke (11.); 0:2 Kemnitz (17.), 0:3 Neumann (55.); 1:3 Roch (72.); 1:4 Ludewig (HE, 74.); 1:5 Tafere (90.)

 

Eintracht-Keeper Marc Ludewig erzielt per Handelfmeter das 4:1 für seine Mannschaft in Sperenberg

Einfach abgezockter beim 5:1 Auswärtssieg in Sperenberg

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